Während der Schwangerschaft, der Geburt und auch danach spielen die Hormone, auch Botenstoffe genannt, eine ganz entscheidende Rolle: Sie unterstützen z.B. eine erfolgreiche Schwangerschaft, sichern die Entwicklung des Ungeborenen, bringen die Geburt voran, erleichtern den Übergang zur Mutterschaft und fördern die Bindung zwischen Mutter und Kind. Allesamt absolut wichtige Aufgaben!

Fast jede schwangere Frau kennt Stimmungsschwankungen gerade im ersten Trimenon – und den berühmten Satz „Ach, das sind doch nur die Hormone!“ Ähnliches erfahren Mütter zeitnah nach der Geburt, denn auch dann bauen sich die Hormone in ihrem Körper wieder um. Weil bestimmte Hormone rund ums „Kinderkriegen“ ganz wichtige Funktionen übernehmen, habe ich für euch hier mal einen kleinen Überblick zusammengestellt.  

Humanes Choriongonadotropin – kurz: hCG bzw. beta-hCG

Das beta-hCG wird nur in der Schwangerschaft gebildet. Gerade ganz am Anfang übernimmt es eine ganz wichtige Aufgabe: Es soll nämlich dafür sorgen, dass die Schwangerschaft erhalten bleibt! 

Nachdem eine Eizelle während ihrer Wanderung durch den Eileiter zur Gebärmutter befruchtet wurde, will sie sich in der Schleimhaut der Gebärmutter einnisten. Hierbei hilft ihr das beta-hCG, das schon eine Woche nach der Befruchtung in einem Teil der Plazenta produziert wird. 

Du kennst dieses Hormon bestimmt besser unter dem Wort „Schwangerschaftshormon“. Auf das hCG reagiert nämlich der Schwangerschaftstest, den du daheim mit einigen Tröpfchen Urin selbst durchführen kannst. Zeigt er ein positives Ergebnis an, so liegt wahrscheinlich eine Schwangerschaft vor. Sehr zuverlässig ist dieser Selbsttest wenige Tage nach Ausbleiben der Periode. Ebenfalls lässt sich das hCG etwa neun Tage nach der Befruchtung sicher in deinem Blut nachweisen. Wende dich bei einer vermuteten Schwangerschaft an deine Hebamme oder deine Frauenärztin bzw. deinen Frauenarzt.

Das beta-hCG unterstützt die befruchtete Eizelle nun bei der Einnistung und dient in den ersten 10 Wochen dazu, die Schwangerschaft zu stabilisieren. Der Botenstoff signalisiert dem Gelbkörper im Eierstock z. B. „Achtung, bitte jetzt Progesteron ausschütten!“, u.a. damit während der Schwangerschaft kein weiterer Eisprung stattfindet. Außerdem sorgt das hCG für vermehrtes Östrogen, eine positive Entwicklung des Fötus und eine gut durchblutete Gebärmutter.

Wie hoch dein hCG-Wert ausfällt, ist von der jeweiligen Schwangerschaftswoche abhängig. Normalerweise verdoppelt sich der Wert bis zur 10. Woche etwa alle 48 Stunden, bevor er wieder absinkt. Wird in einer Vorsorgeuntersuchung ein zu niedriger oder zu hoher hCG-Spiegel festgestellt, muss der Ursache auf jeden Fall auf den Grund gegangen werden. 

Übrigens: Die Wissenschaft geht davon aus, dass das beta-hCG an einigen Beschwerden im ersten Schwangerschaftsdrittel (erstes Trimenon) „Mitschuld“ trägt: an der Übelkeit und häufigerem Harndrang zum Beispiel oder auch an veränderten Vorlieben oder Abneigungen gegenüber manchen Lebensmitteln.

Progesteron

Das beta-hCG regt also den Gelbkörper an, gleich zu Beginn der Schwangerschaft mehr Progesteron auszuschütten. Ab Ende des ersten Trimenons übernimmt dann die Plazenta die Produktion dieses Hormons. 

Progesteron kommt enorme Verantwortung zu – von der Frühschwangerschaft bis zur Geburt:

• Zu Beginn der Schwangerschaft sorgt Progesteron dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der befruchteten Eizelle gut vorbereitet und anschließend erhalten bleibt, sowie das Baby ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Diese Versorgung übernimmt später die Plazenta, deren Entwicklung das Progesteron ebenfalls begünstigt. Außerdem geht die Bildung des Schleimpfropfes, der den Muttermund während der Schwangerschaft verschließt und das Baby vor Keimen schützt, auf das Progesteron zurück. 

• Mit zunehmender Schwangerschaft werden die Bänder und Sehnen sowie das Bindegewebe durch das Progesteron gelockert, damit sich der weibliche Körper dem Wachstum von Brust und Babybauch gut anpassen und auf die Entbindung einstellen kann.

Zugleich hemmt Progesteron mögliche Kontraktionen der Gebärmutter. Das Hormone ist damit auch in der Lage, das Risiko einer Frühgeburt zu senken. Deshalb erhalten es Schwangere, denen eine Frühgeburt droht, häufig auch als Medikament.

Außerdem ist das Progesteron (im Zusammenspiel mit weiteren Hormonen) daran beteiligt, die weibliche Brust schon in der Schwangerschaft intensiv auf das spätere Stillen des Babys vorzubereiten. So entwickelt sich und reift beispielsweise das Milchgangsystem der Brust und das Brustdrüsengewebe wächst spürbar an. Dabei verdrängt es mehr und mehr das Fett- und Bindegewebe. In den Drüsenläppchen wiederum werden die Zellen auf die Milchproduktion vorbereitet. In der zweiten Schwangerschaftshälfte ist die Brust dann soweit entwickelt, dass die Mutter bereits stillen könnte, falls das Baby zu früh geboren wird. Verläuft die Schwangerschaft jedoch unauffällig, wird die Milchbildung auch dank des Progesterons bis zur Geburt noch unterdrückt.

• Bis zur Geburt behält das Progesteron auch die Oberhand über die beiden Hormone Oxytocin (u.a. wehenfördernd) und Prostaglandin (macht den Muttermund weich). Zur Geburt hingegen sinkt der Progesteron-Spiegel, sodass jetzt die „hormonellen Kollegen“ ihre Arbeit aufnehmen können.

Du möchtest während deiner Schwangerschaft auf dem Laufenden bleiben und die Entwicklung deines Babys verfolgen? Hilfreiche Informationen zur Schwangerschaft und deinem Baby findest du im Schwangerschaftskalender. Dort erfährst du wöchentlich neue Veränderungen sowie Tipps für dein Wohlbefinden.

Östrogen

Das Östrogen ist zunächst ein sogenanntes Sexualhormon. Es wird normalerweise in den Eierstöcken produziert – in der Schwangerschaft übernimmt aber die Plazenta diese Funktion weitgehend und bewirkt, dass der Spiegel ansteigt. 

Im normalen Zyklus einer Frau lässt das Östrogen die Eizelle im Eierstock heranreifen, unterstützt sie bei ihrer Wanderung durch den Eileiter zur Gebärmutter – und hilft auch den männlichen Spermien dabei, nach dem Eisprung in die Hülle einer weiblichen Eizelle einzudringen und diese zu befruchten. Außerdem sorgt Östrogen mit dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut jeden Monat aufs Neue auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet.

Tritt jedoch eine Schwangerschaft ein, so ändern sich die Aufgaben des Östrogens, insbesondere des Östradiols. Nun werden ähnlich positive Effekte wie durch das Progesteron erzeugt – beispielsweise die Förderung des Wachstums der Gebärmutter sowie eine gute Entwicklung des Fötus. Und auch bei der Vorbereitung der Brustdrüsen auf die Milchproduktion spielt das Östrogen eine bedeutende Rolle. Außerdem sorgt es für viel Schwung im Herz-Kreislauf-System der werdenden Mutter, damit das ungeborene Kind immer ausreichenden Sauerstoff erhält, und somit eben auch für die Erhöhung der mütterlichen Blutmenge, was zum typisch rosigen Aussehen vieler Schwangerer führt. Vom Östrogen profitieren Mutter und Kind also gleichermaßen.

Oxytocin

Ich komme zunächst darauf zu sprechen, warum Oxytocin auch als „Liebeshormon“ bekannt ist. Es wurde 1906 entdeckt, wird im Gehirn in der sogenannten Hypophyse hauptsächlich auf Impuls durch angenehmen Hautkontakt gebildet und entfaltet seine Wirkung allgemein immer in der zwischenmenschlichen Beziehung. So erfahren beispielsweise verliebte Menschen eine stets hohe Oxytocin-Ausschüttung, solange ihre Schmetterlinge im Bauch flattern und die gegenseitigen Streicheleinheiten anhalten. Und während eines Orgasmus schnellt der Oxytocin-Spiegel gar auf ein Vierfaches hinauf. Es handelt sich also um ein wahres Glückshormon, das an der Entstehung von Schwangerschaften nicht ganz unschuldig ist.

Der Begriff Oxytocin kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus ōkys („schnell“) und tokos („Geburt“) zusammen (okytokos = „leicht gebärend“ oder „schnelle Geburt“). Das ist kein Zufall, denn das Hormon kann nicht nur schöne Wohlgefühle erzeugen, sondern auch das Geburtsgeschehen entscheidend vorantreiben: Es bringt die Gebärmutter nämlich dazu, sich zusammenzuziehen, löst also Wehen aus. Deshalb wird es ggf. unter der Geburt oder zur Geburtseinleitung auch als wehenförderndes Mittel eingesetzt. Gleichzeitig dämpft Oxytocin aber auch das Schmerzempfinden, lindert Ängste und wirkt stimmungsaufhellend. Auf diese Weise kann es einem möglichen Geburtsstress entgegenwirken. 

Damit sind die guten Eigenschaften von Oxytocin aber längst noch nicht ausbuchstabiert. Denn seine positive Rolle entfaltet sich gleich nach der Geburt weiter: Hier sorgt das Hormon dafür, dass sich die Gebärmutter wieder zusammenzieht (Nachwehen), sich die Plazenta ablösen kann und das Risiko von Nachblutungen deutlich gesenkt wird. 

Vor allem aber bewirkt Oxytocin, dass die erste (und auch spätere) Frauenmilch fließen kann, wenn das Baby an der mütterlichen Brust saugt (Milch-Ejektionsreflex). Allein schon das Weinen eines hungrigen Säuglings bringt das Oxytocin bei der Mutter in Aktion. 

So gesehen fördert Oxytocin einerseits die mütterliche Fürsorge und Bindung zum Kind, andererseits profitiert aber auch das Baby vom Oxytocin, welches bei ihm nach dem Saugen ebenfalls freigesetzt wird. Und selbst beim Vater wird Oxytocin ausgeschüttet, wenn er mit seinem Zwerglein liebevoll kuschelt. Also, liebe Eltern, schmust so viel wie möglich mit eurem Baby Haut an Haut! 

Prolaktin

Dieses Hormon wird wie das Oxytacin in der Hirnanhangdrüse produziert – und das vermehrt nach der Geburt. Dann stimuliert es die Milchproduktion in den Brustdrüsen, wenn das Baby angelegt wird und saugt, unterstützt also die Laktation. Mit einem Mythos will ich hier aber auch gleich nochmal aufräumen: Auch bei voll gestillten Kindern schützt ein hoher mütterlicher Prolaktinspiegel nicht in jedem Fall vor einer erneuten Schwangerschaft. Er ist also keine garantierte natürliche Verhütungsmethode in den ersten Monaten nach der Geburt.

Relaxin

Dieses Hormon wird vom Körper der schwangeren Frau in der Gebärmutter, in der Plazenta und anfänglich vor allem im Gelbkörper gebildet. Es wird vermutet, dass Relaxin bereits in der ganz frühen Schwangerschaft zu seinem ersten „Einsatz“ kommt: nämlich für eine gelingende Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimheit und zur Verhinderung eines verfrühten Endes der Schwangerschaft.

In der Folgezeit hilft Relaxin der Schwangeren, sich mit ihrem Körper den im wahrsten Sinne des Wortes wachsenden Veränderungen im Verlauf der Schwangerschaft anzupassen. So entspannen und weiten sich beispielsweise ihre Blutgefäße durch Relaxin für eine optimale Versorgung des Ungeborenen. Auch die Beckengelenke erlangen durch Relaxin eine größere Beweglichkeit, und das Bindegewebe, die Muskeln und Bänder können sich sanft lockern und dehnen, um Platz für das größer werdende Baby zu schaffen.  

Wichtig ist Relaxin auch für die Geburtsvorbereitung des Körpers: Es weitet zum Beispiel den Kanal des Gebärmutterhalses sowie den Muttermund für den Durchtritt des Kindes. Das hat die Natur gut eingerichtet!

Allerdings kann das Relaxin bei manchen Schwangeren u.a. auch zu vermehrten Rückenschmerzen sowie zu Wassereinlagerungen führen – was durchaus lästig sein kann.  

Weitere Hormone in der Schwangerschaft

Zum Beispiel das Humane Plazentalaktogen – HCL: Esgehört ebenfalls zu den bedeutsamen hormonellen Mitspielern in der Schwangerschaft. Das Hormon wird in der Plazenta gebildet und kümmert sich beispielsweise um die gute Versorgung und damit Entwicklung des Fötus, indem es Glukose und Fettsäuren freisetzt. Außerdem wird angenommen, dass das HCL auch die Milchbildung (Laktation) fördert.

Zum Beispiel die Schilddrüsenhormone (T3 und T4): Sie beeinflussen generell vor allem den Stoffwechsel und die Funktionstüchtigkeit praktisch aller Organe. Damit sind sie sozusagen das „Gaspedal“ des Körpers – wobei wichtig ist, dass die Schilddrüse hier weder zu viel noch zu wenig Gas gibt. In der Schwangerschaft ist jedoch aufgrund des erhöhten Stoffwechsels für eine gute Entwicklung des Babys etwa 50 % mehr Gas gefragt! Zur Produktion der jetzt ausreichenden Hormonmenge, vor allem in der Frühschwangerschaft, braucht die Schilddrüse auch mehr Jod, nämlich etwa 230 statt 200 Mikrogramm pro Tag. Bei stillenden Müttern liegt der tägliche Jodbedarf sogar bei 260 Mikrogramm. 

Deshalb: Helft eurer Schilddrüse und ernährt euch mit guten Jodlieferanten! Dazu zählen insbesondere Fische (Seelachs, Kabeljau und Scholle) sowie (je nach Fütterung der Kühe und Hühner) auch Milch und Eier. Und verwendet während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst jodiertes Speisesalz.

Hormone arbeiten zusammen

Die Natur hat es so eingerichtet, dass der weibliche Körper alle Hormone, die vor, während und nach der Schwangerschaft sowie unter der Geburt benötigt werden, produziert. Und dieses Botenstoffsystem arbeitet auch noch perfekt zusammen – ist das nicht wunderbar?!

Es gibt aber auch einen kleinen Wehmutstropfen im System, mit dem ihr sicher schon eure Erfahrungen gemacht habt: Viele Frauen erleben bereits in ihren normalen Zyklen gewisse mentale Wechselfälle – beispielsweise rund um den Eisprung herum und sehr häufig kurz vor und zu Beginn einer Monatsblutung. Es kann sein, dass auch du dann empfindlicher oder auch reizbarer bist. Überlege mal, wie oft du in deinem Leben möglicherweise schon gesagt hast: „Ach, ich kriege bloß meine Regel.“ Und dahinter stecken natürlich die Hormone. 

Ebenso normal ist, wenn die noch viel ausgeprägteren hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft teils erhebliche Auswirkungen auf die Stimmung einer werdenden Mutter haben und zu verschiedenen emotionalen „Zuständen“ führen. Auch das gehört dann zum natürlichen Anpassungsprozess. Hier nochmal ein zeitlicher Überblick dazu:

Im ersten Trimester steigt das hCG rapide an, gefolgt von einer Zunahme von Progesteron und Östrogen. Jetzt können vermehrt Müdigkeit, Übelkeit und Stimmungsschwankungen auftreten. Einige Schwangere erleben in dieser Zeit auch eine gesteigerte Emotionalität.

Im zweiten Trimester bleiben die Hormone auf einem hohen Niveau, haben sich aber weitgehend eingependelt. Die meisten Frauen erleben nun die schönste Zeit ihrer Schwangerschaft, weil sie sich an die hormonellen Veränderungen angepasst haben und der Bauch noch nicht so groß ist. Deshalb genießen viele jetzt ihr zunehmendes emotionales Wohlbefinden, die zurückkehrende Energie und die Freude auf ihr Kind.

Im dritten Trimester erreicht das Volumen der Hormone seinen Höhepunkt. Jetzt bereitet sich der Körper allmählich auf die Geburt vor. Nun könnte sich auch der Nestbautrieb melden und signalisieren, für die Ankunft des Babys zu Hause alles vorzubereiten. Es kann sein, dass auch dieser Impuls hormonell mit ausgelöst wird – erwiesen ist das bisher aber nicht. Möglicherweise geht er auch auf einen Urinstinkt zurück. In jedem Fall eher aufgrund des mächtig gerundeten Babybauchs als aufgrund der Hormone könnten zum Ende der Schwangerschaft körperliche Beschwerden wie Schlafprobleme und erhöhter Druck auf Blase und Magen auftreten.

Während der Geburt kannst du dich darauf verlassen, dass dir die Hormone und dein Körper helfen, das Kind auf die Welt zu bringen.

Nach der Geburt fällt der Spiegel der Schwangerschaftshormone wieder ab. Dadurch kann sich in den ersten Tagen nach der Entbindung (für einige Stunden bis Tage) auch der berühmte vorübergehende „Baby-Blues“ einstellen, der von vielen auch als „Heultage“ bezeichnet wird. Keine Angst, mit diesem kleine Stimmungstief machen zwar über zwei Drittel aller Mütter Bekanntschaft, es geht aber schnell vorbei und ist nicht behandlungsbedürftig. In den seltensten Fällen erwächst daraus eine behandlungsbedürftige Wochenbettdepression.  

Nun stellt sich dein Körper auf die Stillzeit ein. Bei stillenden Müttern können die Hormone Oxytocin und Prolaktin weiterhin auch für positive Stimmung sorgen.

Nach dem Wochenbett setzen irgendwann deine Periode und dein normaler Zyklus wieder ein. Wann der erste Eisprung nach der Geburt erfolgt, ist von Frau zu Frau verschieden. Bei Müttern, die nicht stillen, wird das in der Regel früher sein und kann schon wenige Wochen nach der Entbindung eintreten (Achtung: Unbedingt am besten etwa drei Wochen nach der Entbindung mit der Empfängnisverhütung beginnen!). Bei voll stillenden Müttern ist das deutlich schwerer einzuschätzen.

Zum Schluss… 

…möchte ich noch betonen, dass jede Frau die Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit ganz individuell erlebt. Was heißt: Hormonell bedingte Stimmungsschwankungen können auftreten, müssen aber nicht zwingend auftreten. Und auch die Art und Weise, wie sich Stimmungsschwankungen äußern, ist von Frau zu Frau verschieden. 

Wenn du jedoch das Gefühl hast, dass deine Stimmung in welcher Phase auch immer erheblich beeinträchtigt ist:  Wende dich damit bitte unbedingt an deine Hebamme oder deine Frauenärztin bzw. deinen Frauenarzt. Kern kannst du auch mich über meine Online-Hebammenberatung kontaktieren.

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Katharina Jeschke

Katharina Jeschke

Gründerin von elternundbaby.com und Hebamme

Als Geburtshausleiterin, Hebamme und Mutter unterstütze ich Frauen dabei ihre Herausforderung während, vor und nach der Schwangerschaft besser zu bewältigen.

Um noch mehr Frauen zu erreichen, startete ich elternundbaby.com. Ich freue mich darauf, dich hier begrüßen zu dürfen.