Wenn eine Geburt eingeleitet werden soll, verwenden viele Ärzte ein Medikament, das eigentlich ein Magenschutzmittel ist: Cytotec. Dass der Einsatz zu schweren Nebenwirkungen, bis hin zum Tod des Kindes führen kann, ist vielen werdenden Eltern nicht bewusst. Fast alle deutschen Kliniken setzen Cytotec in der Geburtsmedizin ein und verschweigen oder verharmlosen die Nebenwirkungen. Dass es bereits weltweit Todesfälle gibt, kam jetzt an die Öffentlichkeit.

In Deutschland wird eine Geburt in den meisten Fällen dann eingeleitet, wenn der Geburtstermin überschritten wurde oder es zu einem vorzeitigen Blasensprung kommt. Auch Diabetes bei der Mutter kann ein Grund für eine Geburtseinleitung sein. Damit überhaupt Wehen einsetzen, muss ein Medikament verabreicht werden. Das Magenschutzmittel Cytotec, das in den 1980er Jahren entwickelt wurde, gehört zu den am häufigsten verwendeten “Wehenmitteln”. Es regt die Gebärmutter an und fördert damit die Wehen. Die Universität Lübeck hat in einer Umfrage herausgefunden, dass jede zweite deutsche Klinik Cytotec in der Geburtsmedizin verwendet.

Die Einleitung der Geburt mit Medikamenten soll die Gebärmutter geburtsbereit machen und Wehen auslösen. Das macht eigentlich der Körper der Mutter und der Körper des Babys allein. Beide bereiten sich hormonell und körperlich auf die kommende Geburt vor. Wenn beide startklar sind, dann beginnt die Geburt. Der Einsatz von Medikamenten sorgt dafür, dass die Geburt früher beginnt. Dabei reift die Gebärmutter in rasantem Tempo, häufig sind die Geburten dann extrem schnell. Denn Cytotec führt nicht nur zu Kontraktionen der Gebärmutter, es verkürzt auch die Pausen zwischen den Wehen dramatisch. 

Die Pausen sind aber wichtig, weil sich währenddessen die werdende Mutter erholen kann. Auch das Baby bekommt in den Pausen die notwendige Sauerstoffversorgung, um die Wehen und den Druck durchs Becken gut auszuhalten.

Wehenmittel beschleunigen also die Geburt. Der Preis für die Beschleunigung sind häufig “Wehenstürme”. Dabei folgt Wehe auf Wehe, es gibt keine Pausen, keine Erholung für Mama und Baby. Wenn die Gebärmutter überlastet ist, dann kann sie reißen. Die Folge ist eine akute Gefahrensituation: Die Mutter hat einen dramatischen Blutverlust und dem Baby fehlt die Sauerstoffversorgung.  

Erfahrungsberichte zu Cytotec

Einsatz von Cytotec trotz fehlender Zulassung 

Was viele werdenden Eltern nicht wissen: das Medikament ist nicht als Wehenmittel zugelassen. Doch warum dürfen Ärzte Cytotec dann verwenden? In Deutschland gibt es für Ärzte eine “Therapiefreiheit”, auch Label-Off-Use genannt. Das bedeutet: ein hat Arzt aufgrund seiner medizinischen Kompetenz die freie Wahl der Behandlungsmethode. Dazu gehört auch die Gabe von Medikamenten, die für den geplanten Einsatz nicht zugelassen sind. Allerdings sind Ärzte dazu verpflichtet, ihre Patienten darüber aufzuklären, dass es keine Zulassung für die empfohlene Therapie gibt.  

Unsere Hebamme Katharina Jeschke im Interview mit buten un binnen: 

“Die Mütter und Kinder sind während der Geburt durch einen Schleudergang gedreht worden. Sie sind müde, weinen, und haben Schwierigkeiten beim Stillen. Nicht wenige davon zeigen die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung. Eigentlich sollte die Mama glücklich sein, aber sie ist psychisch und körperlich völlig erschlagen”.  

Hebamme Katharina bezieht ganz klar Stellung zur Verwendung von Cytotec in der Geburtsmedizin. Sie erlebt die erschöpften Mütter und die überlasteten Kinder im Wochenbett.

Auch die Hebammenwissenschaftlerin Dr. Christiane Schwarz sagt: “Jeder puzzelt so ein bisschen herum”, denn bis heute gibt es keine valide Menge an Daten aus kontrollierten Studien, die einen komplikationslosen Einsatz des Medikaments beim Einleiten einer Geburt belegen können. Die Praxis sieht sogar noch kurioser aus: die Cytotec-Tablette werde einfach zerteilt und der werdenden Mutter in einem Glas Wasser verabreicht. Wie viel Wirkstoff von der Tablette dann im Körper der Frau und damit auch beim Baby landet ist bei so einer Methode nicht kalkulierbar.  

Cytotec billiger als zugelassene Wehenmittel 

Nun stellst Du Dir die Frage, ob es kein Wehenmittel gibt, das in Deutschland zugelassen ist. Ein sehr gängiges Mittel ist der sogenannten “Wehentropf” der das Medikament Oxytocin enthält, ebenfalls zugelassen sind Vaginalgele. Diese Mittel sind keinesfalls frei von Nebenwirkungen, allerdings wurden sie in Zulassungsstudien geprüft und im “Nutzen-Risiko-Verhältnis” als positiv bewertet. Oxytocin lässt sich ganz vorsichtig dosieren. Warum verwenden Ärzte also nicht einfach ein Wehenmittel, das zugelassen wurde? 

Die Antwort ist so einfach wie erschreckend: Cytotec ist extrem günstig. Die Tabletten kosten nur wenige Cent, ein Wehentropf oder ein Vaginalgel kann schon mal im dreistelligen Bereich liegen. Zudem argumentieren Ärzte, dass die Anwendung von Cytotec einfacher sei, weil man es schlucken könne. Zudem ist die Wirkung der Tablette sehr viel stärker, weshalb es bei einer Geburtseinleitung mit dem Medikament seltener zu Kaiserschnitten käme.  

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich mit dem Wirkstoff der in Cytotec steckt beschäftigt: Misoprostol darf nur in sehr geringen Dosen in der Geburtsmedizin verwendet werden. Maximal 25 Mikrogramm lautet die WHO-Empfehlung. In Deutschland wird dieser Richtwert meistens um das Vierfache überschritten.  

Wehensturm durch Cytotec kann tödlich sein  

Experten aus den USA und Frankreich warnen ausdrücklich vor dem Gebrauch des Medikaments während der Geburt, denn es bestünde das Risiko, dass die Gebärmutter reißt, was zum Tod von Mutter und Kind führen kann. 

Wie groß das Risiko wirklich ist, lässt sich nur schwer belegen, da es keine wissenschaftlichen Studien gibt. Dennoch gibt rund um den Globus Frauen, deren Babys gestorben sind. Alle Mütter haben eines gemeinsam: sie bekamen Cytotec zur Geburtseinleitung. Der Bayerische Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung berichten von einer Mutter und insgesamt drei Babys, die nach dem Einsatz des Medikaments gestorben sind. Weitere Kinder erlitten zum Teil sehr schwere Hirnschäden, weil sie durch die starken Wehen nicht genügend Sauerstoff bekamen.  

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt explizit vor der Gabe von Cytotec. Denn dort liegen zahlreich Hinweise für schwere Nebenwirkungen beim Einsatz von Cytotec in der Geburtshilfe vor. Besonders dann, wenn das Mittel höher dosiert wird, als von der WHO empfohlen, oder das Medikament anders verabreicht wird, als es vom Hersteller empfohlen wird.  

Viele Ärzte argumentieren mit einem Notkaiserschnitt, falls die Herztöne des Babys während der Wehen sinken. Peter Husslein ist Professor für Geburtshilfe und ein absoluter Gegner von Cytotec: “Ich hab gerade eine Stellungnahme zu einem Fall als forensischer Gutachter verfasst, die Frau ist nach der Gabe von Cytotec gestorben, da hat man jedenfalls nicht schnell genug reagiert.”, sagt er im SZ-Interview. 

Geburtseinleitung ohne Cytotec möglich   

Eine Einleitung der Geburt wird oft gemacht, wenn das Kind nach der 42. Schwangerschaftswoche nicht von alleine auf die Welt kommen möchte. Dann besteht die Gefahr, dass die Plazenta schlechter funktioniert, das Baby also möglicherweise unterversorgt werden könnte. Wie lange das Kind ausreichend versorgt ist, kann vorher niemand genau sagen, deshalb wird den Müttern häufig dazu geraten, sicherheitshalber die Geburt mit Medikamenten einzuleiten. 

Dennoch rät Professor Husslein werdenden Eltern kritische Fragen zu stellen, wenn vom behandelnden Arzt der Rat kommt “Wir müssen die Geburt einleiten”.  

Die erste Frage sollte immer sein, ob die Einleitung der Geburt überhaupt nötig ist. 

Wenn Du als  Mutter sicher bist, dass es dem Baby in Deinem Bauch gut geht, weil es sich gut bewegt, kann dieses wichtige Argument in Deine Entscheidungsfindung für oder gegen die Einleitung der Geburt einfließen.

Über alternative Wehemittel nachdenken 

Erst wenn geklärt ist, dass eine Einleitung wirklich notwendig ist, dann ist es Zeit über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Medikament nachzudenken. Denn alle Medikamente, die für Einleitungen benutzt werden, haben ähnliche Nebenwirkungen. Der einzige Unterschied: einige Medikamente sind besser, die anderen schlechter erforscht. Die möglichen Nebenwirkungen sind zudem unterschiedlich stark ausgeprägt.

Du musst also gut abwägen. Es ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn Du Dir zur Entscheidung ein bisschen Zeit nimmst. Wichtig ist, dass Du Dich mit Deiner Entscheidung nicht durch den Personalmangel in der Klinik drängen lässt. Voll belegte Kreißsäle dürfen kein Grund sein, um die Geburt Deines Kindes zu beschleunigen. 

Wenn Du Dich für eine Einleitung entscheidest, solltest Du klar kommunizieren, welches Medikament verwendet werden soll. In Deine Entscheidung solltest Du auch immer die Hebamme mit einbeziehen. Sie war schon bei zahlreichen Geburten dabei und kann unter Umständen erst einmal eine alternative Methode empfehlen, zum Beispiel Akupunktur, ein homöopathisches oder ein pflanzliches Mittel. 

Dass Ärzte ihre Patienten überhaupt nicht aufklären, ist in vielen deutschen Kliniken Standard. Als Patientin musst Du Deine Einwilligung geben, nur dann darf ein Medikament verabreicht werden. Dafür ist es die Pflicht des Arztes Dich über alle Risiken und Alternativen aufzuklären. Das ist leider oft nicht der Fall. Du solltest Dich also nicht scheuen alle Deine Fragen zu stellen um im Zweifel noch einmal darüber nachdenken.

Anwendung nicht nur in der Geburtsmedizin    

Viele Ärzte setzen das Medikament auch vaginal ein, zum Beispiel wenn der Wochenfluss frühzeitig aufhört, es aber noch Rückstände in der Gebärmutter gibt. In diesem Fall führt die Frau die Tablette ein und löst damit erneut Wehen aus. Zwar gibt es hier keine Gefährdung für das Kind, ein Gebärmutterriss ist aber auch nicht auszuschließen.  

Der Hersteller Pfizer hat Cytotec bereits im Jahr 2006 vom Markt genommen. Die Begründung: zu oft wurde das Medikament im Off-Label-Use verwendet. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, dass es für die Verwendung in der Geburtsmedizin keine Studien gibt, die ein Nutzen-Risiko positiv bewerten. Ärzte und Apotheken können das Mittel aber aus EU-Ländern importieren. 

Hast Du selbst Erfahrungen mit Cytotec gemacht, dann teile sie gerne – auch anonym – mit anderen werdenden oder betroffenen Müttern. 

Seit 2020 gibt es endlich Fortschritte. Das Magenmittel Cytotec, welches immer wieder auch zur Geburtseinleitung genutzt wird, ist endlich für den Import nach Deutschland verboten. Nachdem es bereits 2006 aus ethischen Gründen vom deutschen Markt genommen wurde, darf es nun auch nicht mehr importiert werden.  Zwischen 2006 und 2020 haben viele Ärzte das Medikament Cytotec weiterhin benutzt, da der Wirkstoff Misoprostol eine gute Wirksamkeit für die Einleitung einer Geburt gezeigt hat. Beliebt war Cytotec besonders durch seine einfache Verabreichungsmöglichkeit. Die Tabletten konnten unkompliziert oral eingenommen werden. Als Magenmittel konzipiert enthält es aber eine hohe Menge des Wirkstoffs Misoprostol. Das führte dazu, dass die Tabletten geteilt werden mussten und damit eine sachgerechte Dosierung nicht in jedem Fall gewährleistet war.

Abgelöst wird Cytotec von dem Medikament Angusta 25. Auch in diesen Tabletten ist der Wirkstoff Misoprostol enthalten. Allerdings in einer viel niedrigeren Dosierung. Diese Tabletten müssen nicht geteilt werden, um die empfohlene Höchstdosierung nicht zu überschreiten. Angusta 25 stammt aus den Niederlanden und ist mittlerweile auch in Deutschland für die Einleitung einer Geburt empfohlen.

Dennoch wird Cytotec weiter eingesetzt

Auch die Nutzung dieses Medikaments bleibt umstritten. Während es manche Ärzte für dringend notwendig und im Kreissaal als unabdingbar halten, ist es für viele andere Geburtshelfer ein ebenso gefährliches Mittel wie Cytotec. Schließlich ist es der Wirkstoff, der einerseits eine Geburt in Gang kommen lässt, andererseits die Nebenwirkungen, wie beispielsweise Wehenstürme bis hin zu Gebärmutterrissen hat.

Schlussendlich bleibt das gleiche Dilemma. Es muss die Abwägung getroffen werden, welches Risiko höher wiegt: Das Risiko, eine Schwangerschaft länger bestehen zu lassen, oder eine Einleitung einer Geburt. Wird diese Abwägung ernst genommen, so ist sie auch für das Fachpersonal nicht einfach zu treffen. Für diese Entscheidung ist es wichtig, dass eine gute Anamnese am Anfang der Schwangerschaft stattgefunden hat und dass der Zeugungstermin möglichst genau bestimmt worden ist. Dann kommen die Babys zwar immer noch innerhalb eines Geburtszeitraumes zur Welt. Der Geburtszeitraum sollte aber möglichst wenig durch Berechnungsfehler verzerrt und beeinflusst sein.

Noch schwieriger ist die Entscheidung für oder gegen eine Geburtseinleitung aber immer für die hochschwangere Mama. Fachpersonal und Eltern bekommen deshalb von der Leitlinie zur Einleitung der Geburt eine fundierte Hilfe bei der Entscheidung. Diese ist Leitlinie gilt für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Letztendlich ist es für werdende Eltern aber wichtig, dass sie gut aufgeklärt sind, dass sie wissen, warum die Schwangerschaft beendet werden soll, welcher Nutzen von den medizinischen Maßnahmen zu erwarten ist, aber auch welche Nebenwirkungen für die Mama, aber auch für das Baby möglich sind.

Diese Überlegung braucht Zeit, damit eine gute und informierte Entscheidung möglich ist. Auch deshalb ist eine gute Vorbereitung auf die Geburt wichtig. Der Online-Geburtsvorbereitungskurs von Hebamme Katharina enthält eine Lektion speziell zum Thema Einleitung der Geburt.

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Susan schreibt:

Endlich kommt etwas Licht ins Dunkel. Ich werde jetzt versuchen zu schreiben wie es war, habe viele Jahre verdrängt und vieles weiss ich nicht mehr genau…

Am 23.9.2012 fuhr ich wegen eines Blasensprung ins mir ausgesuchte KH. War ungefähr einen Monat vor dem errechneten Geburtstermin. Mir kommt diese Zeit irgendwie sehr komisch vor. Wie ein Nebel und es fällt mir schwer mich an alles genau zu erinnern. Ich hoffe es wird mir helfen endlich auch darüber zu reden und mir oder uns Hilfe zu suchen. Also weiter geht’s. Wir kamen dort an, mein damaliger Partner und meine Mutter, es war abends. Irgendwie so eine Feierabend Stimmung. Ich wurde nicht wirklich aufgeklärt, eher wurde mir Angst gemacht und dann bekam ich diese Pille. Ehrlich, ich weiss nicht mal, ob es cytotec war. Doch nachdem was ich hier las, was ich vorher in einer Dokumentation sah, was ich in dieser Nacht durchmachte, glaube ich es. Ich könnte es sicher auch noch 9 Jahre nach der Geburt erfahren, das klammere ich erstmal aus. Weiter. Uns wurde gesagt das es jetzt mindestens bis nächsten Morgen dauern würde und ich versuchen solle zu entspannen/schlafen. Meine Mutter und der kindsvater fuhren darauf hin nachhause. Ich muss dazu sagen, die Klinik ist ungefähr 45 min entfernt. Also machte ich es mir gemütlich*und versuchte mich innerlich auf die Geburt vorzubereiten. Versuchte wirklich relaxt zu bleiben, las ein Buch und alles war erstmal schick. Dann ging es auf einmal los. Wieder kamen stossweise Fruchtwasser aus mir raus und die ersten Schmerzen setzten ein. Würde von meine normalen Zimmer in die Entbindungsstation gebracht. Und da ging der Horror dann los. Es waren irgendwie keine normalen Wehen, nur durchgehende Schmerzen. Immer mehr und mehr. Hatte auch kein Handy dabei. Ich hatte einfach im Kopf – es geht ja erst morgen früh los – das muss ich durchhalten. Auf der Station dort war alles dunkel. So als wenn keiner Dienst hatte, ausser die dortige Hebamme. Machten auch mehrere ctgs doch man sah nichts. Muttermund sei noch fast zu. Ich hatte da schon entsetzliche Schmerzen und ich kannte es ganz anders von meiner ersten Geburt, doch ich konnte nicht mehr klar denken. Wollte nur dass der Schmerz aufhört. Bekam dann eine Spritze worauf es mir ungefähr eine h etwas besser ging. In diesem Zimmer, wo ich die ersten 3h komplett alleine war, war eine riesige Uhr auf die ich die ganze Zeit starrte. Mir ist jetzt echt schlecht, die ganze Zeit schon:( irgendwann fing ich an zu wimmern und zu jammern. So alleine vor mir hin. Es war nur Hölle, doch die kam erst noch.. Ich schrie dann schon teilweise vor Schmerz. Dann setzten sie mir eine junge Frau an die Seite. Ich weiss es nicht, aber ich glaube sie war noch in der Lehre oder was weiß ich. Man hat gemerkt wie verunsichert sie war, der Sache einfach nicht gewachsen. Ich schrie da echt stundenlang vor mich hin und erzählte ihr zwischendurch dass Angst hätte und unzusammenhängende Dinge. Diese Schmerzen waren schrecklich, ich wollte nur das es aufhört. Zwischendurch kam denn mal die Hebamme, aber nichts tat sich.

Muttermund war dann mal bei 3cm. Das war ein Schock. Ich dachte mir, das hälst du nicht mehr lange aus. Ich schrie dann eigentlich nur noch vor Schmerzen, konnte keine klaren Gedanken fassen. Ich erzählte der Schwester, das kann doch alles nicht normal sein, flehte sie auch an sie solle irgendwas tun. Ein paarmal ging sie auch raus, aber sie kam immer wieder und tat einfach nichts, ausser da zu sein. Sie war schon lieb ja, aber sie konnte mir nicht helfen. Die Hebamme kam so ab 22-23 Uhr gar nicht mehr rein. Sie dachte sich wohl bei 3cm mm, und bei meinem Geschrei.. Ich weiss nicht, obwohl ich da schon richtig Todesangste hatte, hatte ich doch noch das Gefühl, ich wäre ein Klotz am Bein. Ich quälte mich also weiter.

Einige Zeit später merkte ich zu dem Schmerz einen Druck. Konnte das alles nicht mehr vernünftig einordnen. Hatte ja immer noch die Worte im Mund, das es frühestens nächsten Morgen losginge. Und doch fand ich es seltsam. Ich schrie durchgängig. War schon vollkommen fertig. Es kam mir so vor wie ein einziger Krampf. Ein sehr sehr schmerzhafter Krampf. Ich sagte auch dauernd das es losgeht oder das da was passiert. Es war schlimm. Die hebamme erbarmte sich dann doch nochmal und schaute*nach dem Muttermund. Ja und was erfühlte sie auf einmal? Komplett auf. Ich sollte sofort aufstehen und ab rüber zur Geburtswiese. ES WAR EINFACH NUR GRAUENVOLL! Mit nacktem Hinterm (da ich mehrere BlasenSprünge und mich benässt hatte) musste ich da rübergehen. Es ging dann alles ganz schnell. Ich war höchstens 10-15im Kreißsaal. Sie rief dann noch bei mir zuhause und teilte kurz mit das es doch schon losgeht. Und dann ging es auch los. Ich schrie wirklich doll, ich konnte nicht anders, ich dachte diese schmerzen das kann alles nicht gut sein. Mir wurde dann auch noch schlecht (hab seit jeher Kreislaufprobleme) und dachte nun wars das. Die Hebamme schrie mich auch an, ich solle mich zusammenreißen, ich solle mitmachen. Sie drückte sich auf mich rauf, auf den Bauch und dann drückte sie mir meine rechten Oberschenkel stark zur Seite. Noch ein Höllenschmerz. Noch heute habe ich da Probleme… Dann kamen endlich die Presswehen, also so, dass ich es merkte. Ich presste und presste und dann war mein Baby da. Ja, man könnte jetzt meinen das wars. Geschafft. So war es leider nicht. Er lag kurz bei mir und dann wurde seine Atmung schlecht. Sie nahmen ihn mir dann weg und brachten ihn auf die Intensivstation. Ab dem Zeitpunkt weiss ich eigentlich nicht mehr soviel. Ich war extrem erschöpft und stand wohl auch unter Schock. War dann auch wieder alleine. Paar min später waren dann der Kindsvater und meine Mutter da. Das beste was von ihm kam war „Wann bist du fertig, wielange dauerts noch?“. Ich hab den Rest dann einfach nur noch über mich ergehen lassen. War dann danach noch 3 Wochen auf der normalen Station als Gastpatient (wo ich auch nicht gut behandelt wurde) und mein Baby auf der Intensivstation. Äußerlich war alles in Ordnung mit ihm. So wunderschön. Doch er wollte noch nicht sein in diesem Leben. Er schrie nicht, er wollte nicht trinken, musste künstlich ernährt werde. Diese Zeit, diese Erlebnisse haben uns beide schwer traumatisiert. Ich habe das viele Jahre lang versucht zu verdrängen. Doch nichts ging wirklich aufwärts. Mittlerweile bin ich chronisch krank. Psychisch wie physisch, doch das jetzt, diese Berichte hier, alles was ich darüber las und sah, haben mir endlich die Augen geöffnet. Ich hoffe zutiefst, ich werde enldich die Kraft finden und mich öffnen, mir oder uns Unterstützung holen. Ich wünsche allen Frauen, denen es ähnlich erging und allegemein allen Menschen, die so schreckliches durchmachen mussten, alles erdenklich Gute und Liebe. Lasst euch nicht unterkriegen und vor allen Dingen schweigt nicht, denn das macht es niemals besser. Viele Grüße ♥️

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Michele schreibt:

Vorzeitiger Riss der Fruchtblase in der 40+5. Sollte sowieso in der Schwangerschaftswoche 40+6 eingeleitet werden . Ich fuhr am Morgen ins Krankenkhaus. Ich hatte keine Wehen. Absolut nichts. Da habe ich die erste Tablette bekommen. Abends hatte ich erste Anzeichen der Geburt. Es waren Wehen.  Zu der Zeit hatte ich   schon 3 Tabletten-Hälften genommen. Auf dem CTG waren keine Wehen zu sehen.

Es wurde nicht untersucht, ob sich der Muttermund schon geöffnet hatte. Abends bekam ich dann noch einmal eine Hälfte und wurde zum Schlafen geschickt. Morgens um 5 Uhr bin ich mit starken Krämpfen aufgewacht und habe mich bis 7 Uhr im Bett hin und her gewälzt. Um 7 Uhr bin ich zum Kreißsaal gegangen. Dort wurden meine Schmerzen einfach abgetan. Auf dem CTG, das da angemacht wurde, waren keine Wehen zu sehen. Ich habe aber Wehen gespürt und einen Druck nach unten und in den Beinen. Ich bekam da die nächste halbe Tablette. Obwohl ich ja Wehen hatte. Der Muttermund wurde wieder nicht untersucht. Ich wurde wieder zurück ins Zimmer geschickt. Um ungefähr 10 Uhr hatte ich heftigere Wehen. Ich konnte nichts mehr. Egal ob ich saß, lag oder eine andere Position ausprobierte. Die Schmerzen hörten einfach nicht auf. Ich rief meine Mutter an. Sie wollte sich, mit dem Erzeuger,  langsam zu mir auf den Weg machen, wenn dieser geduscht hätte…. aber das ist ein anderes Thema. Ich ging nun wieder allein in den Kreißsaal.

Wieder wurde mein Muttermund nicht untersucht. Mir wurde nur gesagt: „gucken wir jetzt mal, ob Wehen da sind.“. Ich sagte, dass ich Wehen habe, dass die gar nicht mehr weg gehen. Dann kam ich wieder an den Wehenschreiber. Wieder waren meine Wehen für die Hebamme nicht ersichtlich.

Auf einmal platzte meine Blase und die Hebamme kam zurück und nahm mich mit in den Kreißsaal. Während dessen sagte ich, es drückt was. Und sie antwortete: dann gehen Sie noch einmal aufs Klo.

Auf Toilette sitzend drückte ich bis sie – ich weiß nicht nach wie langer Zeit – zu mir kam und mir sagte, ich sollte mich ins Bett in Rückenlage legen. Sie wollte nun sehen, ob der Muttermund schon offen sei.

Ich antwortete ihr, dass die ganze Zeit keiner nach dem Muttermund gesehen hätte und dass ich mich jetzt nirgends hinlegen würde. Ich bin dann im Vier-Füßler-Stand aufs Bett gestiegen und so geblieben. Da fühlte die Hebamme dann den Kopf, der bereits draußen war. Ich habe drei mal gepresst und dann war meine Tochter da… ich empfand das nicht als eine schöne Geburt.

Vorallen Dingen deshalb nicht, weil die Wehen ohne Pause kamen und die Hebammen sich nur an dem Wehenschreiber orientiert haben anstatt einmal nach mir zu sehen.

Ich würde mich nicht mehr einleiten lassen. Zumindest nicht damit. Ich würde mich von Hebammen auch nicht mehr weg schicken lassen. Ich würde darauf bestehen, dass sie nach dem Muttermund sehen.

Ich habe lange an der Geburt geknabbert. Die Geburt ist nun 11 Jahre her. Nun bin ich wieder Schwanger. Aktuell in der 39+3 Schwangerschaftswoche. Mal sehen, ob es diesmal anders läuft.

Anm.d.Red.: Vereinzelte grammatikalische und orthografische Fehler wurden zur besseren Lesbarkeit des Beitrags angepasst.

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Dorothea schreibt:

Ich habe in den letzten Tagen erst von Cytotec gelesen und alles kommt wieder hoch … ich bin froh, dass meine Tochter (2004 geboren) diese furchtbare und traumatische Entbindung überlebt hat und gesund ist. Ich wurde am 8. Tag nach errechneten Termin in die Klinik bestellt – mit der Begründung, es wäre kaum noch Fruchtwasser vorhanden. Ich sollte eine Tablette bekommen, um Wehen etwas „anzustupsen“. Ob ich da überhaupt etwas unterschrieben habe, weiß ich nicht mehr – auf jeden Fall gab es kein Aufklärungsgespräch.

Um 14 h hatte ich den Blasensprung, es ging allmählich mit den Wehen los, ab 18 Uhr war es ein Wehensturm ohne Pause, ich bekam keine Luft mehr und war halb bewusstlos; die Herztöne meiner Tochter waren nicht mehr zu hören. Die Hebamme war allein mit mir und dem Vater des Kindes, schrie mehrmals nach Hilfe, bis irgendwann jemand kam: Wehenhemmer, ich bekam Sauerstoff (die Maske hatte sie mir aufgesetzt, aber in ihrer Panik an nichts angeschlossen). Ich war nur halbwegs da, wusste nicht mehr was geschah, dachte mein Kind stirbt oder wir beide … auf einmal waren Ärzte da, sogar der Chefarzt; Dammschnitt, Saugglocke, dann kam um 22 h meine Tochter zur Welt. Ich bekam das blutverschmierte Kind in einem Handtuch auf den Bauch gelegt, sie schrie die ganze Zeit. Eine Stunde ließ man uns allein, alle waren verschwunden, ich blutete, das Kind schrie, der Vater versuchte jemand en zu finden. Endlich kam der mürrische Oberarzt – nähte ohne irgendein weiteres Wort den Dammschnitt, eine andere Hebamme kümmerte sich endlich um unsere Tochter.

Es war der Horror – ging auch in den nächsten Tagen so weiter. Ich war eine unerfahrene Erstgebärende – dass es mit dem Stillen nicht klappte, „nervte“ das Personal – von Ausnahmen abgesehen. Meine Tochter schrie nur, schlief statt 16 Stunden ca. 4 Stunden (mal 10 min., mal 15 min., im besten Fall 30 min.), sie könnte auch nur in Bauchlage und mit Körperkontakt einschlafen.
Das änderte sich auch nicht in den nächsten Monaten, wir gingen zu einer Hebamme mit Osteopathie-Erfahrung; sie riet uns, den Krankenhausbericht anzufordern, da ich ja noch immer traumatisiert sei. Nur weil ich diesen dürren Bericht habe und er mir neulich noch in die Hände fiel, sah ich „Cytotec“ darauf – allerdings ohne jegliche Dosisangabe. Ich dachte immer, alles wäre nur „Zufall“ gewesen, aber das war es nicht! Ich bin so wütend, wie aus Bequemlichkeit und Geiz leichtfertig das Leben und die physische und psychische Gesundheit von Menschen missachtet wird!!!

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Selina schreibt:

Ich bin von der Geburt traumatisiert und möchte daher auch kein zweites Kind. Ich wurde bei 35 +2 mit Cytotec eingeleitet, aufgrund eines Blasenriß. Es waren unerträgliche Schmerzen, mir kam es wie eine Folterung vor. Ich dachte, dass ich innerlich zerreiße. Eine Wehe nach der anderen und am Muttermund hat sich erstmal nichts getan. Ich war am verzweifeln, befand mich in einer Paralellwelt und habe immer wieder kurz das Bewusstsein verloren. Ich habe zum Ende hin gedacht, dass ich es nicht schaffe. Ich habe mit letzter Kraft gebettelt, dass sie ein Kaiserschnitt machen sollen. Kurze Zeit später kam dann aber meine Tochter, zum Glück.

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Lisa schreibt:

Ich wurde 38 +1 aufgrund zweier Erkrankungen mit cytotec eingeleitet. Ich bekam insgesamt 7 Tabletten. Erste dosis waren 50 mg, dann nach 3,5 Stunden 100 mg und nochmals nach 3,5 Stunden 50 mg. Mir wurde gesagt, die letzte gabe wäre für den Tag die letzte und ich habe nicht mehr mit einer Geburt gerechnet. Ich bekam bereits nach der ersten gabe leichte wehen. Nach der letzten gabe und 3,5 Stunden Wartezeit ging es ganz plötzlich los. Heftige wehen, blasensprung um 22:30. MuMu bei 2 cm. Die Schmerzen waren unerträglich. Wehen kamen alle 2 Minuten. So lag ich kaltschweissig, schreiend und zitternd bis der MuMu bei ca 4 cm war und bekam eine PDA ds hatte ich erstmal alles aushaltbare wehen aber weiterhin alle paar Minuten. Zwischendrin hing die PDA wohl und ich hatte wieder Schmerzen unter denen ich dachte zu versterben jede Minute jetzt wehen. Als die PDA wieder lief, ging es. Letztendlich kam mein Kind um 6 Uhr nach drei presswehen. Aber ich rate jedem dringend davon ab, damit einzuleiten. Lasst es am besten wenn es nur irgendwie geht.

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Salwa schreibt:

Leider kam mein Sohn nicht zum errechneten Geburtstermin, sodass wir alle zwei Tage zur Kontrolle ins Krankenhaus mussten. An Tag neun sagten mir die Ärzte, dass ich morgen früh wieder kommen kann und eingeleitet werde. Da wir schon da waren meinte ich, dass wir es doch gleich machen könnten. Mir wurde nur gesagt, dass ich ein Präparat zur Einleitung bekommen würde. Weitere Informationen bekamen wir nicht. An diesem Tag bekam ich 2 – 3 Tabletten cytotec. Ab 20:00 Uhr hieß es, dass für heute Schluss sei und wir morgen weiter machen würden, da sie nicht abschätzen können, was am Abend im Kreißsaal los sein würde. Um 4:00 Uhr morgens ging es langsam los mit meinen Wehen. Aber viele kamen nicht. Daher bekam ich noch eine Dosis. Die Schmerzen waren heftig und konnten nicht von dieser Welt sein. Gefühlt war es eine einzige Wehe. Ich lag da und konnte die Augen nicht aufmachen, da mir jedesmal schwindlig und schwarz vor Augen wurde. Dabei musste ich mich auch immer übergeben. So lag ich bis 13.00 Uhr da bis mir die Hebamme – die mich die meiste Zeit ignorierte – meinte, mein Muttermund wäre gerade mal einen Zentimeter geöffnet. Da kam mir das erste mal der Gedanke, dass ich diesen Tag nicht überstehen würde. Es ging weiter bis 19:00 Uhr – ich war total entkräftet – bis ich meine PDA gelegt bekommen habe. Ich war so dankbar und glücklich. Dann hieß es weiter mit dem „Wehenförderer“, da die Wehen durch die PDA gehemmt werden. Das wiederholte sich ein paar mal. Um ca. 22:00 Uhr, nach einem Hebammenwechsel, kam schon die sehr „freundliche“ Aussage der jungen Hebamme „ach ja, ich seh schon sie haben kein bock mehr…“ also kam der Arzt, den ich bis dato, nie zu Gesicht bekam und meinte, „es wird wohl ein Kaiserschnitt“.

Ich wurde und wollte nie operiert werden weil ich ziemliche Angst davor habe, dass nicht alles gut geht. Aber in diesem Moment war ich sehr dafür und erleichtert. Der Arzt forderte mich auf, mich auf den Op-Tisch zu legen. Aber ich konnte nichts mehr fühlen. Also wurde ich rübergetragen. Damit will ich nur vor Augen halten, wie viel ich von der PDA in mir hatte.

Nach dem Kaiserschnitt lag ich friedlich, meinen Sohn stillend, im Aufwachraum. Da kam eine junge Hebammenschülerin. Sie drückte auf meinen Bauch und sagte „oh“. Nichts ahnend fragte ich, ob alles gut wäre. Sie meinte nur, dass sie eben mal einen Arzt holen würde.

Was dann passierte, ist bis heute noch das Schlimmste, was mir widerfahren konnte. Der Arzt kam rein, drückte auf meinen Bauch und das Blut spritze nur so aus mir raus. Mein Freund nahm sich unser Kind, lief raus und meinte „ich kann es mir nicht mitansehen“. Immer wieder drückte der Arzt und es hörte nicht auf zu bluten. Dann hat er mir gesagt dass ich zu viel Blut verloren habe und ich wieder in den OP müsste. Als ich gefragt habe, was da gemacht würde, meinte er: „wir schaben Sie aus. Ganz naiv fragte ich ihn: „und falls das nicht hilft?“. Er sagte mir: „dann setzen wir einen Ballon. Und ich fragte weiter: „Wenn das nicht hilft?“. Er antwortete mir: „Dann verlieren Sie Ihre Gebärmutter.“ Und da wurde mir klar, dass es brenzlig werden wird.

Im OP wurde ich stundenlang operiert, ohne in Voll-Narkose versetzt worden zu sein. Die Zeit verging nicht und ich hörte die Ärzte immer nur sagen: „es funktioniert nicht“… „wir verlieren sie“… Ich hörte, wie der Anästhesist mit der Blutbank stritt, weil er nicht genügend Blut für mich bekam. Ich hörte, wie er sagte: „sie wird es nicht schaffen“… Ich bekam mit, wie immer mehr Ärzte in den OP kamen. Ich bemerkte, wie ratlos sie waren…. Ich fing an zu zittern. Ich habe geweint und gefleht. Ich habe auf den Monitor gestarrt und auf die Nulllinie gewartet.

Und irgendwann habe ich gesagt, dass ich nicht mehr kann und sterben möchte…. Und dann war endlich Stille weil ich endlich in Narkose versetzt worden bin.

Bis ich dann zu früh aus der Narkose aufgewacht bin, weil ich keine Luft mehr bekommen habe. Ich war auf allen Vieren und habe nur auf meine Brust gezeigt.

Ich sah, wie meine Schwester und Mutter verzweifelt waren. Sie haben immer wieder gefragt, was mit mir los ist.

Aufgewacht bin ich auf der Intensivstation an einem Beatmungsgerät. Drei Tage verbrachte ich da ohne mein Kind sehen zu dürfen. Dann kam ich -auf eigenes Verlangen – auf Normalsituation. Ich hatte ständige Atemnot. Als es nicht besser wurde, ich immer wieder Atemnot hatte und zudem auch in Panik geriet wurde ich geröntgt.

Es wurde festgestellt, das meine Lungenflügel und mein Herz voller Wasser waren. Deshalb haben sie mir Entwässerungstabletten gegeben… Ich war am ganzen Körper voller Wasser. Bei jeder Bewegung macht es nur gluck gluck. Ich schied in drei Tagen 14 Liter Flüssigkeit aus. Aber ich sah trotzdem noch sehr aufgedunsen aus. Ich lag insgesamt 10 Tage im Krankenhaus.
Dazu muss ich euch noch sagen: Als ich operiert wurde und in die Narkose versetzt wurde, ging der Anästhesist um ca 5:00 Uhr morgens zu meinem Freund und sagte ihm er solle doch bitte die Familie anrufen, da ich wahrscheinlich die Nacht nicht überleben werde. Es war ein Schock für alle! Mein Partner hatte unseren Sohn abgegeben da er ihn so nicht wollte. Er wollte kein Kind ohne Mutter. Er wollte statt meiner sterben.
Nach der Entlassung kam die Hebamme und überprüfte meinen Bauch. Ich schrie jedesmal vor Schmerz. Es gab mitleidige Blicke weil meine Psyche im Eimer sei, auch vom Hausarzt und Frauenärzten… Die Schmerzen nahmen zu. Sechs Wochen nach der Geburt lag ich die ganze Nacht still weinend im Bett . Ich konnte nur noch wie ein Hund kriechen. Ich ging zum Hausarzt. Der schickte mich direkt in das Krankenhaus wegen des Verdachtes einer Blinddarmentzündung. Wieder in dieser Geburtsklinik wurde ich nicht für voll genommen. Ich wurde 5 Stunden untersucht bis dann eine Ärztin kam, die bei der Geburt anwesend war. Sie erkannte, dass ich Hämatome im Bauchraum habe. Ich kam wieder in den OP. Dort wurde die Gebärmutter und die Eierstöcke, die an die Bauchdecke verwachsen waren, gelöst.

Wieder lag ich 9 Tage unter Höllenqualen im Krankenhaus.

Zudem plagten mich schlimme Alpträume bei denen ich schrie und die mich nachts nicht mehr schlafen ließen. Ich war ein Wrack und wollte dieses Leben nicht mehr.

Ich begab mich daraufhin in eine Behandlung.

Anm.d.Red.: Vereinzelte grammatikalische und orthografische Fehler wurden zur besseren Lesbarkeit des Beitrags angepasst.

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Christina schreibt:

Meine Entbindung mit Einleitung durch Cytotec liegt nun schon 10 Jahre zurück. Ich beschreibe es kurz und treffend mit der Tatsache, dass mein Mann wie ein Häufchen Elend im Kreißsaal zurück gelassen wurde als das Ärzteteam mit mir in Richtung OP lief um einen Notkaiserschnitt vor zu nehmen und er mehr als eine Stunde um unser Leben bangte. Erst durch Zufall als ich die ersten negativ Berichte von Cytotec laß, begriff ich was wohl schief gelaufen ist. Die Geburt war für mich traumatisch und hat eine Angststörung in mir ausgelöst. Auch mit selbstzweifel hatte ich zu kämpfen, denn ich habe mich auch immer wieder gefragt, ob ich vielleicht was falsch gemacht habe, ob etwas nicht mit mir stimmte. 4 Jahre hat es gedauert um unseren 2. Kinderwunsch zu realisieren. Heute sind wir Eltern von (Gott sei Dank) zwei gesunden Kindern (10 und 5 Jahre) Ich freue mich zu lesen, dass Cytotec die Zulassung entzogen wird und hoffe das keine Mutter mehr durch dieses Medikament solch eine schreckliche Erfahrung machen muss.
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Gina schreibt:

Am 03.04.2021 um 9 Uhr morgens ging ich zur geplanten Geburtseinleitung ins Krankenhaus. Dort erhielt ich nach einem CTG und mangelnder Aufklärung bereits die erste Tablette Cytotec. Es folgten an diesem Tag noch zwei weitere. Es tat sich nichts. Am nächsten Tag (Ostersonntag) nahm ich insgesamt 4 Tabletten Cytotec. Über den Tag verteilt traten die ersten Wehen auf, welche immer schmerzhafter wurden aber nicht muttermundwirksam waren. In dieser Nacht konnte ich nicht schlafen, da die Schmerzen nur im Gehen bzw im Hocken einigermaßen erträglich waren. Diese Wehen musste ich bereits veratmen. Gegen 3 Uhr morgens ließ ich mir im Kreißsaal Zäpfchen gegen die Schmerzen geben. Das brauchte nichts. Völlig verzweifelt bettelte ich um etwas stärkeres. Letztendlich bekam ich gegen 5 Uhr morgens eine Spritze in den Po, von welcher ich mich zwar 2 mal übergeben musste, aber zumindest etwas entspannen konnte. An diesem Tag war ich komplett erschöpft. Vormittags ging es weiter mit der nächsten Dosis Cytotec. An diesem Tag nahm ich insgesamt 3 Tabletten davon. Ich war so müde und am Ende meiner Kräfte, dass ich weinte und das CTG im Stehen geschrieben werden musste. Ein paar mal bin ich im Stehen eingeschlafen, hab mich auf dem Kreißbett abgestützt. Wieder auf meinem Zimmer angekommen, hatte ich keine Wehenpausen mehr. Es fühlte sich an wie ein Sturm und ich konnte nichts mehr dagegen machen. Gegen 16 Uhr fasste ich den Entschluss, dass ich einen Kaiserschnitt wollte. Sofort. Ich konnte nicht mehr! Wurde also nochmal untersucht. Muttermund 6cm offen. Endlich. Hab mir eine PDA legen lassen und konnte nochmal etwas schlafen im Kreißsaal. Gegen 23 Uhr war mein Muttermund schließlich komplett geöffnet, ich hatte keine Schmerzen mehr bis dahin verspürt. Die PDA war super gelegt worden und ich konnte mich sogar bewegen wie ich wollte, sogar auf Toilette laufen. Die Dosis wurde herabgesetzt und die Wehen wurden auch für mich wieder spürbar. Ich veratmete sie, so gut es ging. Gegen 2 Uhr setzten die Presswehen ein. An diesem Punkt wollte ich wieder einen Kaiserschnitt. Der Wehensturm kehrte zurück und ich bekam kaum Luft, sodass die Herztöne meines Sohnes abfielen. Ihm musste Blut aus dem Schädel entnommen werden. Aus Angst um meinen Sohn nahm ich nochmal alle Kräfte zusammen die ich aufbringen konnte. Ich erinnere mich nur noch ans Atmen. Ein, aus. Wehenpausen hatte ich nicht. Um 3:03 Uhr war mein Sohn endlich geboren. Es war alles sofort vergessen. 3940g und 52cm! Mein kleiner Wonneproppen. Der Weg zu Dir war nicht leicht, aber er war es wert.
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Steffi schreibt:

Ich war mit unserem ersten Kind in SSW 38+4. 10 Tage vor dem errechneten Entbindungstermin schickte mich meine Frauenärztin mit starken Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Eiweiß im Urin ins Krankenhaus. Aufgrund einer leichten Präeklampsie sollte ich dort überwacht werden. Ich musste den halben Tag auf dem Flur warten bis ich ein Zimmer beziehen konnte und war dementsprechend erschöpft und abends froh, mich ausruhen zu können.

Um 21:30 Uhr sagte mir eine Schwester, der Kreißsaal habe angerufen. Ich solle runterkommen, sie wollen mit mir über eine Geburtseinleitung sprechen. Ich war total perplex: „Wieso denn jetzt auf einmal?“ – „Sie haben gerade Kapazitäten“. „Aber sie wollen nur mit mir darüber reden oder?“ – „Nein, vielleicht auch machen.“ Im Kreißsaal erklärte mir eine Ärztin dann, sie würde mir gerne die erste Tablette Cytotec zur Einleitung geben. Das sei ein Off-Label-Medikament, also in Deutschland nicht zur Einleitung zugelassen. Eigentlich sei es ein Magenmittel, aber die Anwendung sei gängige Praxis und es sei besser zu dosieren als ein Gel, das direkt an den Muttermund geschmiert wird oder ein Wehentropf. Ich bekam einen Zettel, den ich durchlesen und unterschreiben sollte. Da ich sowieso total verunsichert war, nahm ich mir nicht die Zeit, mich tiefergehend zu informieren, meine Hebamme zu kontaktieren o.ä. Ich fragte mehrfach nach, ob es wirklich nötig sei, heute Abend schon mit der Einleitung zu beginnen, teilte mit, dass ich gerade überfordert bin und weinte auch ein bisschen. Die Ärztin sagte „Worauf sollen wir denn noch warten, dass Ihre Werte noch schlechter werden?“ und erklärte, es müsse ja nicht sofort mit Wehen losgehen, nur weil ich jetzt eine Cytotec nahm. Ich sagte, mein Freund sei gerade um 20 Uhr weggefahren und nun sitze ich hier alleine und vielleicht passiert ja heute Nacht schon was, dafür sei ich nicht bereit. „Fragen Sie mich jetzt bitte nicht, wie lange es dauert, bis es losgeht.“, war der Kommentar der Ärztin. Über Nebenwirkungen des Medikaments wurde ich nicht aufgeklärt.

Da ich dachte, es gäbe keine andere Möglichkeit, unterschrieb ich die Einwilligung und nahm gegen 21:45 Uhr die erste Tablette Cytotec. Obwohl ich sehr müde war, machte ich anschließend kein Auge zu, da ich immerzu befürchtete, es könnten jeden Moment die Wehen losgehen. Ich war total angespannt und überfordert.

Dementsprechend gerädert war ich am nächsten Tag. Ich bekam um 9:00, 13:30 und 18:50 Uhr jeweils eine Cytotec. Um 22:30 Uhr sollte ich wieder in den Kreißsaal zum CTG und um die nächste Tablette zu nehmen. Dann bekam ich plötzlich Wehen. Mir wurde kotzübel und ich konnte nicht ruhig liegen. Als ich dies einer Hebamme sagte, sagte sie, ich solle das nicht so ernst nehmen, vielleicht ginge es nun los, aber das sei dann erst der Anfang. Also nicht reinsteigern. Ich versuchte ruhig zu bleiben und musste dann dringend auf die Toilette. Während ich dort hin ging, hatte ich schon richtig starke Schmerzen, wie Krämpfe, und das Gefühl, dass ich Fruchtwasser verlor. Zurück im CTG-Raum wurde ich wieder verkabelt und untersucht. Mein Muttermund war 2,5 cm offen. Die Hebamme, die uns dann bis zum Schluss begleiten sollte, bat mich und meinen inzwischen eingetroffenen Freund, eine Stunde auf den Fluren herumzulaufen und dann wiederzukommen. Sie gab mir ein Buscopan Zäpfchen mit, das ich nehmen sollte, um die Krämpfe etwas zu lindern (hat nichts gebracht). Da war es ca. 0:15 Uhr. Wir liefen ein wenig herum, ich musste mich jedoch an jedem Stuhl hinsezten und an jeder Säule abstützen, weil ich so starke Wehen hatten. Die Abstände waren irgendwann schon bei 2 Minuten und ich wusste nicht wohin mit mir.

Um 1:15 Uhr gingen wir zurück zum Kreißsaal und ich sagte der Hebamme, dass hier gerade ganz viel in mir passiert und ich die Schmerzen nicht aushalte. Da ich die Nacht davor nicht geschlafen hatte, war ich sicher, die Geburt nicht bewältigen zu können und jetzt schon keine Kraft mehr zu haben. Die Hebamme war total entspannt und wollte erstmal ein CTG schreiben und dann mal sehen was sie mir zur Linderung anbieten kann. Ich sagte, ich könne auf keinen Fall jetzt 30 Minuten still liegen, es tue so weh. Ich konnte nicht sitzen, stehen, liegen, laufen, sondern hatte das Gefühl, zerrissen zu werden und dass der Druck nach unten immer heftiger wurde. Also untersuchte sie mich und der Muttermund war innerhalb der einen Stunde auf 7-8 cm aufgegangen. Die Wehen kamen in immer kürzeren Abständen und ich hatte den Drang zu drücken. Später sagte die Hemamme, sie habe mich falsch eingeschätzt und nicht gedacht, dass ich wirklich schon so weit sein würde. Wir bekamen einen Kreißsaal und kurz danach war der Muttermund auch schon ganz geöffnet, sodass ich dem Drang zu pressen nachgeben durfte. Es tat so höllisch weh! Ich bekam Lachgas, wovon meine Augen schwerer wurden und ich mich leicht schläfrig fühlte, gegen die Schmerzen hat es aber nicht geholfen. Ich versuchte verschiedene Positionen (im Liegen auf dem Rücken und der Seite, im Vierfüßler auf dem Bett, knieend, stehend und die Arme um den Hals meines Freundes geschlungen), nichts war erträglich. Da es kaum Pausen zwischen den Wehen gab, konnte ich den Atem kaum runterfahren und nichts aus dem Geburtsvorbereitungskurs anwenden. Ich wollte einfach nur noch, dass dieser Wehensturm vorbeigeht und unser Baby rauskommt – egal wie. Ich wurde als es immer mehr Richtung Ende der Geburt ging, noch an einen Wehentropf mit Oxytocin angeschlossen. Die Presswehen kamen eine nach der anderen und ich hatte das Gefühl, ich kann nicht atmen und brauche dringend Luft und Kraft. Um 3:45 kam unsere Tochter dann zur Welt und wir waren überglücklich. Im Nachhinein (nachdem ich mehr über Cytotec weiß), bin ich einfach nur erleichtert, dass unser Kind die Geburt so gut ohne Abfall der Herztöne o.ä. überstanden hat und ich auch bis zum Ende durchgehalten habe, ohne dass ein Kaiserschnitt nötig wurde. Von der ersten Wehe bis sie dann da war, vergingen ja gerade mal 5 sehr heftige Stunden.

Die erste Zeit des Wochenbettes war ebenfalls schwierig. Das Stillen wollte nicht richtig klappen – zwar hatte ich genug Milch, aber entzündete Brustwarzen, sodass ich den Schmerz irgendwann nicht mehr ausgehalten habe. Zudem habe ich sehr viel geweint, an mir gezweifelt und war nicht ich selber. Ich erkannte mich nicht wieder und war nicht in der Lage, Entscheidungen zu treffen (z.B. abstillen oder durchhalten?). Natürlich weiß ich nicht sicher, welche dieser negativen Erfahrungen während der Geburt und des Wochenbettes Cytotec zuzuschreiben sind, ich würde das Mittel jedoch nicht noch einmal nehmen und mich mehr über Alternativen informieren.

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Lea schreibt:

Zum Glück geht es mir heute gut. Aber als mein kleiner Theo 2017 geboren wurde, wollte ich einfach nicht mehr leben.

Ich war fünf Tage über dem Termin und der Arzt hat gesagt, dass das Baby zu klein wäre. Er hat geschätzt, dass der Theo 2900 Gramm wiegen würde. Ich ging damals direkt aus der Vorsorge ins Krankenhaus. Da saß ich dann ziemlich lange auf dem Flur und wartete, bis jemand Zeit für mich hatte. Dann endlich ein CTG und viele Stunden später dann ein Ultraschall. Das war eine junge Ärztin und ich hatte den Eindruck, dass sie nicht so richtig sicher war. Mir wurde dann geraten, ein Zimmer zu beziehen und zur Beobachtung da zu bleiben. Natürlich habe ich das dann gemacht. Ich wollte ja nicht, dass meinem Baby was passiert. um 22.00 Uhr wollte ich eigentlich schlafen gehen. Ich musste dann aber zurück in den Kreißsaal.

Dort wurde mir gesagt, dass gerade Zeit wäre, um die Geburt einzuleiten. Das Baby wäre vielleicht nicht so gut versorgt und dann wäre es gut, wenn das Baby bald kommen würde. Das habe ich verstanden. Aber ich war ziemlich müde und irgendwie auch völlig verunsichert. Ich habe dann eine halbe Tablette geschluckt und ging zurück auf Station, um zu schlafen. Am nächsten Tag gab es morgens eine halbe Tablette und abends und zwischendurch CTG-Kontrollen. Am Abend hatte ich dann die ersten leichten Wehen. Mit denen konnte ich aber noch schlafen. Um drei Uhr morgens ging dann die Hölle los. Ich hatte den Eindruck, dass ich innerlich und äußerlich zerreiße. Ich hatte nicht Wehen – ich hatte den Gefühl, dass alles eine nicht endende Wehe wäre. Mein Mann raste zu mir. Er war super lieb und hat die ganze Zeit beruhigend auf mich eingeredet. Auch die Hebamme im Kreißsaal war nett. Aber das hat mich in dem Moment nicht interessiert. Als ich nur noch sterben wollte, nach Schmerzmittel und einem Kaiserschnitt geschrien habe, hat die Hebamme gesagt, dass alles gut wäre, weil das Baby gleich da wäre.

Für mich war in dem Moment gar nichts mehr gut.

Auch wenn sie recht hatte. um 5.24 war Theo geboren. Ich war so fertig. Ich hatte nicht einmal mehr die Kraft, um mein Baby anzusehen. Das habe ich völlig verpasst. Der Kleine hat dann nicht geatmet und musste mit den Kinderärzten in den Raum neben an. Mein Mann ist zum Glück mit dem Baby mitgegangen. Aber ich lag dann da, total allein und einsam und wusste nicht einmal, wie das Baby aussieht. Die ersten Wochen habe ich mich irgendwie durch die Tage gehangelt. Ich kann mich an nichts mehr erinnern. Außer, dass ich immer das Gesicht meines Babys angesehen habe und mich gefragt habe, wie er wohl nach der Geburt ausgesehen hat.

Ich war einfach nur verzweifelt.

Autorenbox

Julia Schürer

Julia Schürer

Redakteurin bei elternundbaby.com

Bloggen ist meine Leidenschaft. Ich baute mir nebenbei einen Backblog und später einen Mamablog auf. Vor meiner Schwangerschaft arbeitete ich bei einem Online-Händler für Baby- und Kinderartikel.

Heute unterstütze ich zusätzlich als Blogger-Business-Coach und verhelfe Unternehmern und Bloggern durch SEO und Content Marketing mehr Reichweite in den Online Medien.

Katharina Jeschke

Katharina Jeschke

Gründerin von elternundbaby.com und Hebamme

Als Geburtshausleiterin, Hebamme und Mutter unterstütze ich Frauen dabei ihre Herausforderung während, vor und nach der Schwangerschaft besser zu bewältigen.

Um noch mehr Frauen zu erreichen, startete ich elternundbaby.com. Ich freue mich darauf, dich hier begrüßen zu dürfen.